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Datenschutzerklärung

Kurz gesagt: Die Website kommt ohne Konto, ohne Cookies, ohne Tracking und ohne Werbung aus. Nur wenn du ein Video abspielst, lädt der Player von YouTube. Schickst du eine Suche ab, geht der Suchtext an unsere KI-Suche. In der App bleibt der Lernstand ohne Anmeldung auf dem Gerät; was die App an unseren Server schickt und was ein Elternkonto ändert, steht in Punkt 9.

1. Verantwortlicher

Shio Ventures GmbH, Straßburger Straße 55, 10405 Berlin
E-Mail: mail@schulpuls.com

2. Hosting (Cloudflare)

Website und App (app.schulpuls.com) werden über Cloudflare (Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA) ausgeliefert; auch die Server-Funktionen der App laufen dort. Bei jedem Aufruf verarbeitet Cloudflare technisch notwendige Verbindungsdaten, insbesondere die IP-Adresse, Zeitpunkt des Aufrufs, aufgerufene Seite, Browser und Betriebssystem, um die Seite auszuliefern und vor Angriffen zu schützen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem sicheren, schnellen Betrieb). Cloudflare ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; zusätzlich gelten die Standardvertragsklauseln der EU. Wir selbst werten keine Zugriffsprotokolle mit Personenbezug aus.

3. Keine Cookies, kein Tracking

Website und App setzen keine Cookies, verwenden keine Tracking- oder Werbewerkzeuge und zeigen keine Werbung. Wir erstellen keine Nutzungsprofile für Werbung oder Analyse. Wie oft etwas genutzt wird, zählen wir nur ohne Bezug zu einer Person (Punkt 3a). Schriften werden von unserem eigenen Server geladen, nicht von Google Fonts. Was die App auf dem Gerät ablegt, steht in Punkt 9.1.

3a. Nutzungsstatistik ohne Personenbezug

App. Damit wir wissen, ob und wie die App genutzt wird, schickt sie unserem Server kleine Zählmeldungen: welche Art von Ereignis (zum Beispiel eine Übungsrunde beendet, eine Aufgabe beantwortet und ob richtig, ein Test bestanden, ein Video gestartet, ein Minispiel gespielt, ein Profil hat heute zum ersten Mal gelernt, die App wurde geöffnet), die Klasse und das Fach. Der Server addiert sie zu Tagessummen („am 30.09. wurden in Klasse 6 in Mathe 412 Aufgaben beantwortet“) und speichert nichts anderes: keine Kennung, keine IP-Adresse, keine Uhrzeit, kein Profil, keine Antwort. Für die Statistik legt die App auf dem Gerät nichts ab und liest dort nichts aus, was sie nicht ohnehin zum Lernen braucht; eine Zählmeldung lässt sich keinem Gerät und keiner Person zuordnen. Dazu zählen wir, was unser Server ohnehin kennt (Zahl der Meldungen an Pulsi, Kosten der KI, Zahl der Elternkonten). Die Tagessummen liegen in der Datenbank der App in der EU und haben keinen Bezug zu einer Person; wir behalten sie, um die Entwicklung über die Zeit zu sehen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, das Angebot zu verbessern und über seine Nutzung berichten zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Website. Für die Website nutzen wir Cloudflare Web Analytics (Cloudflare, Inc., Punkt 2). Es setzt keine Cookies, legt nichts auf dem Gerät ab und erkennt Besucher nicht wieder; gezählt werden Seitenaufrufe und Besuche, die Seite, von der jemand kam, Land, Browser und Gerätetyp. Wir sehen davon nur Summen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer Website, die gefunden und gelesen wird (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

YouTube. Wie oft unsere Videos auf YouTube aufgerufen werden, lesen wir aus den öffentlichen Zählern unseres Kanals; dabei geht nichts von dir an YouTube.

4. YouTube-Videos (Zwei-Klick-Lösung)

Die Erklärclips liegen auf YouTube (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland). Wir binden sie im erweiterten Datenschutzmodus (Domain youtube-nocookie.com) ein und laden den Player erst, wenn du auf „Abspielen“ klickst. Bis dahin wird keine Verbindung zu YouTube oder Google hergestellt; das Vorschaubild liegt auf unserem Server. Mit dem Klick werden Verbindungsdaten (u. a. IP-Adresse) an YouTube übertragen; YouTube kann dabei nach eigenen Angaben Daten speichern, wenn du in deinem Google-Konto angemeldet bist. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung durch den Klick (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Mehr dazu in der Datenschutzerklärung von Google. Wie die App Videos abspielt, steht in Punkt 9.5.

4b. Spotify-Player (Zwei-Klick-Lösung)

Auf den Folgenseiten von „Schulpuls erzählt“ kann die Folge direkt auf der Seite gehört werden. Der Player kommt von Spotify (Spotify AB, Regeringsgatan 19, 111 53 Stockholm, Schweden) und wird erst geladen, wenn du auf „Hier anhören“ klickst. Bis dahin wird keine Verbindung zu Spotify hergestellt. Mit dem Klick werden Verbindungsdaten (u. a. IP-Adresse) an Spotify übertragen; Spotify kann dabei Cookies setzen und Daten speichern, besonders wenn du bei Spotify angemeldet bist. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung durch den Klick (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Mehr dazu in der Datenschutzerklärung von Spotify.

4a. YouTube-API-Dienste

Schulpuls nutzt die YouTube-API-Dienste von Google für zwei Zwecke: um eigene Videos auf den eigenen YouTube-Kanal hochzuladen und dort Titel, Beschreibung, Untertitel und Playlists zu pflegen, und in der App mit dem YouTube-IFrame-Player, um kurze Stellen unserer eigenen Videos abzuspielen (Punkt 9.5). Über die Schnittstellen rufen wir keine Daten von Besucherinnen und Besuchern dieser Website, von Nutzerinnen und Nutzern der App oder von YouTube-Nutzerinnen und -Nutzern ab und speichern oder teilen keine. Die Zugriffsberechtigung für das Hochladen liegt nur beim Betreiber und lässt sich jederzeit in den Google-Kontoeinstellungen widerrufen: myaccount.google.com/permissions. Für die YouTube-API-Dienste gelten die Nutzungsbedingungen von YouTube und die Datenschutzerklärung von Google.

Links zum YouTube-Kanal und zur Spotify-Show (Spotify AB, Regeringsgatan 19, 111 53 Stockholm, Schweden) sind gewöhnliche Links. Erst mit dem Klick verlässt du unsere Seite; ab dann gelten die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters.

6. Suche und KI-Suche

Die Vorschläge beim Tippen entstehen in deinem Browser: Er lädt ein Themenverzeichnis von unserem Server und sucht darin. Was du tippst, wird dabei nicht übertragen.

Schickst du die Suche ab, zeigt die Ergebnisseite zusätzlich Treffer unserer KI-Suche. Dafür übermittelt unser Server den Suchtext – ohne deine IP-Adresse und ohne weitere Angaben zu dir – an Anthropic (Anthropic PBC, San Francisco, USA). Das KI-Modell Claude wählt daraus passende Themen aus unserem Verzeichnis aus. Anthropic verarbeitet die Anfrage in unserem Auftrag und verwendet Daten aus der Programmierschnittstelle nach eigenen Angaben nicht zum Training seiner Modelle. Grundlage für die Übermittlung in die USA sind die Standardvertragsklauseln der EU. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer Suche, die auch ungenaue Fragen versteht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Wir speichern Suchanfragen nicht und werten sie nicht aus. Damit gleiche Anfragen nicht jedes Mal neu berechnet werden, liegt die Antwort bis zu 24 Stunden im Zwischenspeicher von Cloudflare, abgelegt unter einer Prüfsumme des Suchtexts und ohne Bezug zu dir. Zum Schutz vor Missbrauch zählt Cloudflare für kurze Zeit, wie viele Suchen von einer IP-Adresse kommen. Bitte gib keine Namen oder andere persönlichen Angaben in das Suchfeld ein. Die Suche in der App ist eine andere, siehe Punkt 9.7.

7. Übungsblätter (PDF)

Die Übungsblätter werden von unserem Server ausgeliefert. Beim Download fallen nur die unter Punkt 2 genannten Hosting-Daten an. Die PDFs enthalten keine Formulare, die Daten an uns senden.

8. Kontakt per E-Mail

Wenn du uns schreibst, verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse und den Inhalt der Nachricht, um die Anfrage zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO). Die E-Mail-Weiterleitung für unsere Adresse läuft über Cloudflare Email Routing. Nachrichten werden gelöscht, sobald die Anfrage erledigt ist und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

9. Die Lern-App (app.schulpuls.com)

Die Schulpuls-App gibt es im Browser unter app.schulpuls.com – wer mag, legt sie auf den Startbildschirm – und als App für Android aus Google Play. Die App aus dem Store ist dieselbe App in einer Hülle; was dort anders ist, steht in Punkt 9.13. Lernen geht ohne Anmeldung. Ein Elternkonto ist freiwillig; nötig ist es nur für das, was bei uns gespeichert bleiben soll oder Eltern steuern: den Abgleich zwischen Geräten, die Elternansicht, Belohnungen, weitere Eltern, die Freigabe neuer Freunde und das Ausschalten von Fotos, YouTube, Freunden oder Mitteilungen für ein Kind (Punkt 9.9). Wie die Website setzt die App keine Cookies, nutzt keine Tracking- oder Werbewerkzeuge und zeigt keine Werbung; wie oft etwas genutzt wird, zählt sie nur als Tagessumme ohne Personenbezug (Punkt 3a). Die Server-Funktionen der App verarbeiten Aufnahmen, Fotos und Texte zum Prüfen nur im Arbeitsspeicher; ins Protokoll schreiben sie nur technische Angaben wie Dauer, Größe und Fehlercodes, nie Inhalte.

9.1 Lernstand und Profile: auf dem Gerät

Ohne Elternkonto speichert die App alles im Speicher des Browsers auf diesem Gerät (localStorage; in der App aus dem Store im Speicher der App, Punkt 9.13): die Profile – je Kind ein Name oder Spitzname, wenn ihr wollt –, die Klasse, Ziele und Termine, die Ergebnisse je Übung, Lerntage und Lernzeit, Medaillen, das Aussehen der Figur, eigene Vokabeln und Lernkarten, Einstellungen, die Rolle des Geräts (Elternteil oder Kind – eine Selbstauskunft beim ersten Start, ohne Prüfung, im Profil änderbar) und ob Eltern Fotos oder YouTube ausgeschaltet haben. Als Ganzes verlässt der Lernstand das Gerät nur mit Elternkonto und der Einwilligung „Abgleich“ (Punkt 9.9). Einzelne Teile gehen nur an unseren Server, wenn eine Funktion sie braucht – etwa eine Lernkarte zum Prüfen oder Vorlesen; das steht in den folgenden Punkten.

Der Lernstand auf dem Gerät ist weg, wenn der Browserspeicher gelöscht wird. Safari löscht ihn bei Websites, die sieben Tage lang nicht geöffnet wurden – nicht aber bei der App auf dem Startbildschirm. Eine Sicherung als Datei legst du selbst an; sie bleibt bei dir. Rechtsgrundlage für das Ablegen auf dem Gerät ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG: Ohne diesen Speicher könnte sich die App den Lernstand nicht merken.

9.2 Anonyme Gerätekennung und Grenzen

Beim ersten Start erzeugt die App eine zufällige Kennung und legt sie auf dem Gerät ab. Sie enthält nichts über dich oder dein Kind und hängt an keinem Profil. Die App schickt sie bei Anfragen an unseren Server mit. Wir nutzen sie, um Grenzen je Gerät einzuhalten – jeder Aufruf einer KI-Funktion kostet Geld, und im Schul-WLAN teilen sich viele Geräte eine IP-Adresse – und um doppelte Meldungen zu erkennen. Wo wir dafür etwas speichern, ist es eine gekürzte Prüfsumme der Kennung mit dem Tag, nie die Kennung selbst. Mit Elternkonto (Punkt 9.9) erkennt das Konto daran außerdem ein Gerät wieder, wenn du dich darauf neu anmeldest oder es neu verbindest – so steht es nur einmal in deiner Geräteliste. Gespeichert wird dafür beim Gerät im Konto nur eine Prüfsumme aus Kennung und Konto: Sie ist in jedem Konto eine andere, und die Kennung lässt sich aus ihr nicht zurückrechnen. Sie wird mit dem Gerät gelöscht (abmelden) oder mit dem Konto. In der App aus Google Play (Punkt 9.13) ist die Kennung keine Zufallszahl: Die App bildet sie als Prüfsumme (SHA-256) aus der Geräte-ID, die Android jeder App gibt. So bleibt sie gleich, auch wenn die App neu installiert wird oder ihre Daten gelöscht werden, und das Elternkonto erkennt das Gerät wieder. Die Geräte-ID selbst verlässt das Gerät nie, und aus der Prüfsumme lässt sie sich nicht zurückrechnen. Zusätzlich zählt Cloudflare für kurze Zeit, wie viele Anfragen an die KI-Funktionen von einer IP-Adresse kommen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und bezahlbaren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), für das Wiedererkennen im Elternkonto die Bereitstellung des Kontos (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für das Ablegen der Kennung auf dem Gerät § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG.

9.3 Sprechen, Antworten, Lernkarten und eigene Sätze prüfen

Sprechen. Tippt dein Kind auf das Mikrofon, fragt der Browser bzw. das Handy zuerst um Erlaubnis. Dann nimmt die App auf, bis dein Kind noch einmal tippt, höchstens 30 Sekunden. Die Aufnahme geht an unseren Server und wird dort von Cloudflare Workers AI (Spracherkennung Whisper) in Text umgewandelt; zurück kommt nur der Text. Die Aufnahme wird weder gespeichert noch protokolliert. Wo Cloudflare die Erkennung rechnet, können wir nicht auf die EU festlegen; es gelten die Garantien aus Punkt 2.

Gesprochene Antworten. Spricht dein Kind eine Antwort als ganzen Satz, schickt unser Server den mitgeschriebenen Satz, den Aufgabentext – ohne dessen Zahlen – und die Art der Antwortkästchen an Anthropic (KI-Modell Claude). Die KI verteilt nur das Gesagte auf die Kästchen; die Lösung bekommt sie nicht. Ob die Antwort stimmt, prüft danach die App auf dem Gerät. Getippte Antworten auf Aufgaben prüft die App immer selbst – sie verlassen das Gerät nicht.

Lernkarten prüfen. Schreibt dein Kind die Antwort auf eine Lernkarte und passt sie nicht wörtlich, schickt unser Server Vorder- und Rückseite der Karte und die Antwort an Anthropic. Zurück kommt „gewusst“, „fast“ oder „nicht“, höchstens mit einem kurzen Satz. Wer die Karte nur umdreht, schickt nichts; Vokabeln prüft die App auf dem Gerät.

Eigene Sätze prüfen. Bei manchen Aufgaben schreibt dein Kind einen eigenen Satz, für den es keine feste Lösung gibt – zum Beispiel einen Satz mit einem Akkusativobjekt. Gibt es den Satz ab, schickt unser Server ihn (höchstens 400 Zeichen), die Aufgabe, die Punkte, auf die es dabei ankommt, ein Beispiel aus der App und die Klasse an Anthropic. Zurück kommt je Punkt „erfüllt“ oder „nicht erfüllt“, höchstens mit einem kurzen Satz; den Satz deines Kindes schreibt die KI nicht um. Klappt das Prüfen nicht, vergleicht dein Kind selbst mit den Punkten und dem Beispiel.

Anthropic (Anthropic PBC, San Francisco, USA) verarbeitet diese Texte in unserem Auftrag und verwendet Daten aus der Programmierschnittstelle nach eigenen Angaben nicht zum Training seiner Modelle. Grundlage für die Übermittlung in die USA sind die Standardvertragsklauseln der EU. Wir speichern weder Aufnahme noch Text noch Ergebnis. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Funktion bereitzustellen, die dein Kind gerade antippt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); alles geht auch ohne Mikrofon, und Lernkarten lassen sich ohne KI umdrehen. Bitte sprecht und tippt keine Namen oder anderen persönlichen Angaben.

9.4 Fotos an die KI – nur, wenn ihr sie macht

Die App kann fünf Arten Fotos auswerten: das Blatt aus der Schule mit den Themen einer Klassenarbeit, auch mehrere Seiten auf einmal (daraus werden Themen und, falls angegeben, der Termin; was darauf steht, Schulpuls aber noch nicht hat, nennt die App beim Namen), die eigene Lösung auf Papier (die KI vergleicht sie Schritt für Schritt mit der richtigen Lösung, ohne sie zu verraten), eine Vokabelseite (daraus werden Wortpaare), einen Hefteintrag (daraus werden Lernkarten) und die ausgefüllte Vokabelliste aus der App (die KI liest nur ab, was je Zeile von Hand geschrieben steht; verglichen wird in der App auf dem Gerät). Dafür braucht es kein Konto und keine Einstellung vorab: Ein Foto wird nur ausgewertet, wenn du oder dein Kind es in der App gerade dafür aufnimmt oder aus der Galerie auswählt – die Auswertung ist genau die Funktion, die ihr damit anfordert. Vor dem allerersten Foto auf einem Gerät zeigt die App einmal den Hinweis, dass das Foto an eine KI geht und danach gelöscht wird. Vor dem Senden verkleinert die App das Bild auf dem Gerät; dabei fallen Zusatzdaten wie Aufnahmeort und Kameramodell weg. Unser Server schickt das Bild – bei der Kontrolle zusammen mit Aufgabe, Lösung und Hilfesatz – an Anthropic (wie in Punkt 9.3) und gibt nur das Ergebnis an die App zurück. Das Bild wird nicht gespeichert und nicht protokolliert. Vom Blatt aus der Schule behalten wir nur, welche Themen darauf stehen – die Schulpuls noch fehlen als kurzen Fachbegriff, die Schulpuls hat als Kennung des Themas –, ohne Bezug zu deinem Kind (Punkt 9.7). Steht auf einem Blatt ein Name, deckt ihn vor dem Foto bitte ab; Gesichter gehören nicht aufs Foto. Eltern können Fotos ausschalten: ohne Konto im Bereich „Für Eltern“ auf dem Gerät, mit Elternkonto je Kind – dann gilt es auf allen Geräten dieses Kindes, unser Server lehnt Fotos für dieses Kind selbst ab, und das Kind kann es nicht wieder einschalten. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die ihr selbst anfordert (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); für die Übermittlung an Anthropic in die USA gelten die Standardvertragsklauseln der EU (Punkt 11).

9.5 Videos von YouTube in der App

Zu vielen Aufgaben zeigt die App die passende Stelle aus unserem Erklärvideo – ein paar Sekunden, erst nach einem Tipp und ohne weitere Videos danach. Ist die Stelle gelaufen, steht darunter der Knopf „Ganzes Video auf YouTube“: Er öffnet das ganze Video auf youtube.com oder in der YouTube-App. Dort gelten die Regeln und die Datenschutzerklärung von YouTube, mit Vorschlägen für weitere Videos und gegebenenfalls Werbung; die App selbst lädt dabei nichts nach. Die Videos liegen bei YouTube (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland). Die App lädt von YouTube nichts, bis dein Kind auf „Abspielen“ tippt – dieser Tipp ist die Zustimmung, genau wie die Zwei-Klick-Lösung auf der Website (Punkt 4); ein kurzer Hinweis unter dem Player sagt das. Erst dann lädt die App die Player-Schnittstelle von youtube.com und den Player im erweiterten Datenschutzmodus (youtube-nocookie.com). Dabei gehen Verbindungsdaten wie die IP-Adresse an Google; YouTube kann nach eigenen Angaben Daten speichern und auf dem Gerät ablegen, besonders wenn im selben Browser jemand bei Google angemeldet ist. Eltern können YouTube ausschalten: ohne Konto im Bereich „Für Eltern“ auf dem Gerät, mit Elternkonto je Kind – dann läuft auf keinem Gerät dieses Kindes ein Video, auch der Knopf zum ganzen Video fehlt, und das Kind kann es nicht wieder einschalten; die Hilfe Schritt für Schritt funktioniert weiter. Rechtsgrundlage ist die Einwilligung durch den Tipp auf „Abspielen“ (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG); sie gilt für diese eine Stelle. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung von Google und in Punkt 4a.

9.6 Vorlesen

Die App liest Aufgaben mit derselben Stimme vor wie in den Videos. Diese Tonstücke haben wir vorab aus unseren eigenen Texten erzeugt; die App lädt sie aus unserem Speicher bei Cloudflare. Dabei gehen keine Daten deines Kindes an andere. Die Stimme des Geräts nutzt die App nie.

Eigene Karten. Eigene Vokabeln und Lernkarten lassen sich nicht vorab vertonen. Soll die App eine eigene Karte vorlesen, schickt sie den Text dieser Kartenseite (eine Zeile, höchstens 120 Zeichen) und die Sprache an unseren Server. Gibt es dazu schon ein Tonstück, kommt es aus unserem Speicher. Sonst lässt unser Server den Text einmal von Google (Gemini API; Google Ireland Limited bzw. Google LLC, USA) sprechen und legt das Tonstück in unserem Speicher bei Cloudflare ab – unter einer Prüfsumme des Textes, ohne Bezug zu Kind oder Gerät. So wird derselbe Text nur einmal erzeugt und klingt auf jedem Gerät gleich. Für die kostenpflichtige Programmierschnittstelle gibt Google an, Anfragen nicht zur Verbesserung seiner Produkte zu verwenden. Damit das bezahlbar bleibt, zählt unser Server je Tag, wie viele neue Tonstücke ein Gerät und eine IP-Adresse erzeugen lassen; gespeichert werden dafür nur der Tag und gekürzte Prüfsummen von Gerätekennung und IP-Adresse. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, auch eigene Karten vorlesen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Bitte schreibt keine Namen oder persönlichen Angaben auf Karten, die vorgelesen werden sollen.

9.7 Lücken und Wortpaare – ohne Bezug zu deinem Kind

Findet die Suche in der App nichts, merken wir uns das, um fehlende Themen nachzuziehen: den Suchtext – klein geschrieben, auf 80 Zeichen gekürzt und ohne alles, was nach E-Mail-Adresse, Link oder Telefonnummer aussieht –, die Klasse, das Fach, den Tag ohne Uhrzeit und ob ein Thema aus der Nachbarklasse helfen konnte. Genauso merken wir uns vom fotografierten Blatt aus der Schule die Themen, die darauf stehen, die Schulpuls aber noch nicht hat oder nur ohne Aufgaben – je als kurzen Fachbegriff, gekürzt und bereinigt wie der Suchtext, mit Klasse, Fach, Tag und der Angabe, dass er von einem Foto stammt. Von den Themen auf dem Blatt, die Schulpuls schon hat, merken wir uns die Kennung des Themas aus unserem Katalog mit Klasse, Fach, Tag und ob die Erkennung sicher war – so sehen wir, was in Klassenarbeiten wirklich drankommt. Das Foto selbst, Namen, Aufgaben oder anderer Text vom Blatt nie. Legt dein Kind einen neuen Vokabelstapel an, merken wir uns die bestätigten Wortpaare mit Sprache, Klasse und Tag – ohne Stapelnamen, ohne Foto, ohne Buch; daraus entstehen Wortlisten je Klasse. In beiden Fällen speichern wir keine IP-Adresse, keine Gerätekennung und kein Profil; eine Zeile lässt sich keinem Kind zuordnen. Bitte gebt in die Suche keine Namen ein. Die Datenbank liegt bei Cloudflare mit Standort Westeuropa. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Themen und Wortlisten zu verbessern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

9.8 Hilfe, Meldungen und Fehlerberichte

Über Pulsi mit dem Fragezeichen oben in der App (und über „Stimmt was nicht?“ an jeder Aufgabe) kann dein Kind – oder du – einen Fehler im Lernstoff melden, sagen, dass etwas nicht geht, eine Idee schicken oder eine Frage stellen, auf Wunsch mit einem kurzen Text oder gesprochen. Gespeichert werden: wo in der App die Meldung entstand (Ansicht, Klasse und, wenn es eine gibt, Thema und Aufgabe), die Art der Meldung, der Text, die Fassung der App, der Tag und eine gekürzte Prüfsumme der Gerätekennung, damit dieselbe Meldung nicht doppelt zählt. Damit die Antwort zurückkommt, erzeugt die App je Meldung einen zufälligen Schlüssel, der nur auf dem Gerät bleibt; wir speichern davon nur eine Prüfsumme – so kann niemand eine Meldung einem Gerät oder einer Person zuordnen.

Bild der App. Nur wenn dein Kind das Häkchen „Bild der App mitschicken“ setzt (es ist ausgeschaltet), geht ein Bild mit: gezeichnet aus der App selbst, nicht vom Bildschirm – also ohne andere Apps oder Fenster und ohne den Namen aus dem Profil. Es liegt getrennt von der Meldung und wird nach spätestens 30 Tagen gelöscht.

Antwort durch KI. Jede Meldung prüft zuerst eine KI: Unser Server schickt Art, Text, Ort und – bei einem Fehler im Lernstoff – die betroffene Aufgabe, bei einem technischen Fehler die Fehlerberichte derselben Ansicht, und das Bild, falls eines dabei ist, an Anthropic (KI-Modell Claude). Die KI beantwortet die Meldung, gibt sie zur Reparatur an unser System weiter oder an einen Menschen bei uns. Damit wir den Überblick behalten, bekommen wir zu jeder Antwort eine E-Mail mit dem Gesprächsverlauf der Meldung (ohne Bild und ohne Kennung). Namen, Adressen und Telefonnummern entfernt die KI aus dem gespeicherten Text. Deutet eine Meldung auf Kummer oder Gefahr hin, geht sie immer an einen Menschen, und dein Kind bekommt den Hinweis auf die Nummer gegen Kummer. Die Antworten sieht nur, wer auf dem Gerät „Deine Meldungen“ öffnet – als Gesprächsverlauf mit jeder Nachfrage –; sie sind als Antwort der KI bzw. unseres Teams gekennzeichnet.

Fehlerberichte. Geht in der App etwas schief, schickt sie einen Fehlerbericht: die Fehlermeldung, die Stelle im Programm, die Ansicht und die Fassung der App – ohne Eingaben deines Kindes.

Meldungen und Fehlerberichte brauchen kein Konto und enthalten keinen Namen; bitte schreibt auch in den Text keinen. Die Daten liegen in einer Datenbank von Cloudflare, die auf die EU festgelegt ist. Meldungen löschen wir spätestens 180 Tage nach der letzten Antwort, Fehlerberichte nach 30 Tagen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an richtigen Aufgaben, einer funktionierenden App und daran, Fragen zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

9.9 Elternkonto

Wofür. Das Elternkonto ist freiwillig. Es ist nur nötig, wenn Daten deines Kindes das Gerät verlassen und bei uns bleiben sollen oder wenn du etwas für dein Kind steuern willst: für den Lernstand auf mehreren Geräten und als Sicherung, für die Elternansicht mit Zielen von dir, für die Wochenmail, für Belohnungen (Punkt 9.12), damit weitere Eltern dasselbe sehen (unten), für die Freigabe neuer Freunde (Punkt 9.10) – und um Fotos, YouTube, Freunde oder Mitteilungen für dein Kind auf allen seinen Geräten auszuschalten (Punkt 9.4, Punkt 9.5, Punkt 9.11). Das Konto legt ein Elternteil an; Kinder melden sich nie selbst mit einer E-Mail-Adresse an. Wer 16 oder älter ist, kann ein eigenes Konto anlegen. Beim ersten Start fragt die App, wer das Gerät nutzt – Elternteil, Kind oder ein Kind mit einem Code der Eltern. Das ist eine Selbstauskunft ohne Prüfung; sie steuert nur, wie die App startet, bleibt auf dem Gerät und ist im Profil änderbar.

Anmelden ohne Passwort. Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und bekommst einen Anmeldelink. Die Mail verschicken wir über Cloudflare (Email Sending) von mail@schulpuls.com. Anmeldelinks und Sitzungen beruhen auf zufälligen Schlüsseln, die wir nur als Prüfsumme speichern. Ob es zu einer Adresse schon ein Konto gibt, verrät die App niemandem.

Was gespeichert wird. Deine E-Mail-Adresse und, wenn du einen wählst, der Name, unter dem dich die anderen Eltern deiner Kinder sehen (unten). Je Kind ein Spitzname, den ihr selbst wählt, und die Klasse – keine E-Mail-Adresse, kein Geburtsdatum, kein echter Name nötig. Die angemeldeten Geräte: Ein Gerät deines Kindes koppelst du mit einem kurzen Code aus deinem Konto, der nach 15 Minuten verfällt. Deine Einwilligungen „Abgleich“ (je Kind) und „Wochenmail“ sowie – nur wenn du sie ausschaltest – die Sperren „Fotos“ und „YouTube“ je Kind, jeweils mit Zeitpunkt und der Fassung des Textes. Mit der Einwilligung „Abgleich“ außerdem den Lernstand deines Kindes wie in Punkt 9.1, damit er auf allen Geräten gleich ist und nicht verloren geht, und den Verlauf der letzten 30 Tage (siehe unten). Alles liegt in einer Datenbank von Cloudflare, die auf die EU festgelegt ist.

Elternansicht und Verlauf. In der Elternansicht siehst du die Woche, den Stand je Ziel und die Karteikästen – und den Verlauf: was dein Kind wann in der App gemacht hat. Dafür schickt die App, solange ein Gerät deines Kindes mit deinem Konto verbunden ist, ein Protokoll mit Uhrzeit: welche Bereiche es geöffnet hat, jede Übungs-, Test- und Karteikasten-Runde mit Beginn und Ende, jede Antwort (die Aufgabe, was dein Kind eingegeben hat, ob es richtig war, ob es die Hilfe geöffnet hat und wie lange es gebraucht hat), Minispiele, angesehene Videostellen und was morgens unter „Heute“ stand. Nicht dabei sind Sprachaufnahmen und Fotos – die werden nie gespeichert (Punkt 9.3, Punkt 9.4). Den Verlauf sehen nur Eltern mit ihrem Konto; wir behalten ihn 30 Tage und löschen ihn dann von selbst. Dein Kind bekommt in der App den Hinweis, dass du siehst, was es wann geübt hat – einmal nach dem Verbinden und dauerhaft im Profil unter „Für Eltern“. Du kannst Ziele für dein Kind anlegen und liegen gebliebene Aufgaben priorisieren; beides kommt über den Abgleich in seine App.

Wochenmail. Nur wenn du „Wochenmail“ einschaltest, schicken wir dir einmal in der Woche eine kurze Übersicht an deine E-Mail-Adresse. Abschalten geht jederzeit.

Weitere Eltern. Ein Kind kann bis zu 4 Elternteile mit eigenem Konto haben – etwa getrennte Eltern oder zwei Elternteile mit eigener Anmeldung. Alle sehen dasselbe: Lernstand, Verlauf, Freigaben und Belohnungen dieses Kindes. Dazu gibt es zwei Wege. Einladen: Du wählst die Kinder und einen Namen, unter dem dich die anderen Eltern sehen (zum Beispiel „Mama“), und bekommst einen Link, den du selbst über das Teilen-Menü schickst oder als QR-Code zeigst. Er gilt 7 Tage und nur einmal; wer ihn mit seinem Elternkonto annimmt, wählt ebenfalls einen Namen und ist ab dann Elternteil. Anfragen: Auf einem Gerät, auf dem dein Kind mit deinem Konto verbunden ist, kann ein weiteres Elternteil mit Namen und E-Mail-Adresse anfragen. Dann passiert nichts, bis ein Elternteil im Konto Ja sagt; erst dann legen wir zu dieser Adresse ein Elternkonto an, falls es noch keins gibt, und schreiben ihr eine Mail – anmelden kann sich nur, wer die Adresse hat. Sagt ihr Nein, löschen wir die Anfrage, ohne dem Anfragenden zu schreiben. Außerdem kannst du beim Anlegen eines Kindes Eltern, mit denen du schon ein Kind teilst, gleich mit eintragen. Zum Schutz der Konten bekommen die Eltern eines Kindes eine E-Mail, wenn jemand als Elternteil anfragt (mit Name und Adresse aus der Anfrage) oder dazukommt; wer entfernt oder mit eingetragen wird, bekommt ebenfalls eine. Eltern sehen voneinander nur den gewählten Namen – keine E-Mail-Adresse (außer der, die jemand selbst in eine Anfrage geschrieben hat), keine anderen Kinder und keine Geräte. Ab zwei Eltern zeigt die App auf dem Gerät deines Kindes, wer mitsieht. Gespeichert werden in der Datenbank des Elternkontos (EU), wer Elternteil welches Kindes ist und seit wann, der gewählte Name, offene Einladungen (der Link nur als Prüfsumme) und offene Anfragen mit Name und E-Mail-Adresse. Einladungen und Anfragen löschen wir nach 7 Tagen, eine Anfrage auch, sobald sie beantwortet ist. Von einem Kind lösen kannst du dich jederzeit, ein anderes Elternteil entfernst du im Elternbereich; das Kind bleibt dann mit seinen Daten bei den übrigen Eltern. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die ihr anfordert (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); die Mails an die übrigen Eltern beruhen auf unserem berechtigten Interesse, Konten vor fremdem Zugriff zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Herunterladen und löschen. Im Elternbereich kannst du jederzeit alles als Datei herunterladen, Geräte abmelden, ein Kind entfernen oder das ganze Konto löschen – mit allen Kindern, Lernständen, Verläufen, Belohnungen, Geräten und Einwilligungen. In der App geht das so: „Konto“ → „Einstellungen“ → „Deine Daten“ → „Konto löschen“. Liegt deine Anmeldung mehr als 60 Minuten zurück, schickt dir die App zur Sicherheit zuerst einen neuen Anmeldelink. Hat ein Kind noch ein anderes Elternteil, bleibt es mit seinen Daten bei diesem; gelöscht wird es erst mit dem letzten Elternteil. Du kannst die Löschung deines Kontos auch per E-Mail an mail@schulpuls.com beantragen – bitte von der Adresse deines Kontos aus, damit wir es zuordnen können. Eine Einwilligung nimmst du im Elternbereich zurück; das gilt ab diesem Moment.

Rechtsgrundlage. Für Konto und Anmeldung: die Bereitstellung des Kontos, das du anlegst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Für den gespeicherten Lernstand deines Kindes (Abgleich): ebenfalls die Bereitstellung dessen, was du anforderst – der Abgleich läuft, sobald du ein Gerät deines Kindes mit deinem Konto verbindest, und du kannst ihn je Kind ausschalten; dann löschen wir den Lernstand im Konto (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Für die Wochenmail: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Wer ein eigenes Konto ab 16 hat, entscheidet selbst. Abgleich, Fotos und YouTube brauchen keine Einwilligung im Konto (Punkt 9.4, Punkt 9.5); im Konto merken wir uns nur, wenn du sie für dein Kind ausschaltest.

Speicherdauer. Bis du ein Kind oder das Konto löschst; den Verlauf höchstens 30 Tage, und schaltest du den Abgleich für ein Kind aus, löschen wir seinen Lernstand und seinen Verlauf im Konto sofort. Anmeldelinks und Gerätecodes verfallen nach kurzer Zeit; abgemeldete Geräte kommen ohne neuen Code nicht mehr ins Konto.

9.10 Freunde in der App

Was. Zwei Kinder können sich in der App als Freunde verbinden – mit oder ohne Elternkonto (Punkt 9.9): Das eine zeigt einen kurzen Code (auch als QR-Code) oder schickt ihn über das Teilen-Menü seines Geräts (zum Beispiel per Messenger oder E-Mail – die Nachricht enthält nur den Code und einen Link zur App, keinen Namen), das andere tippt oder scannt ihn, sieht Spitzname und Klasse und bestätigt. Es gibt keine Suche, keine öffentlichen Profile und keine eigenen Bilder. Bis Klasse 4 ist eine Nachricht unter Freunden immer ein fertiger Baustein aus der App – ein Sticker, ein kurzer fester Satz, ein Thema, ein Video oder ein Erfolg –, und wir löschen sie nach 14 Tagen (siehe „Zurufe und Teams“ unten). Ab Klasse 5 können Freunde sich auch selbst geschriebene Nachrichten und Sprachnachrichten schicken (siehe „Chat ab Klasse 5“ unten). Freunde sehen voneinander nur den Spitznamen, die Klasse, die Figur (Pulsi) mit ihrem Aussehen, die Stufe der Sammlung und an welchen der letzten 7 Tage geübt wurde, ab Klasse 3 außerdem das zuletzt geübte Thema (siehe „Lernt gerade“ unten) – keine Noten, Fehler oder Zeiten.

Ohne Elternkonto. Hat ein Gerät kein Elternkonto, legt die App beim ersten Code ein Gerätekonto an: ohne E-Mail-Adresse und ohne Anmeldung, nur mit dem Spitznamen und der Klasse aus der App und einer zufälligen Kennung, die auf dem Gerät bleibt. Der Lernstand wird dabei nicht gespeichert; damit Freunde dasselbe sehen wie oben, schickt die App nur einen Steckbrief: die Figur mit ihrem Aussehen, die Stufe und an welchen der letzten 7 Tage geübt wurde. Eine Freigabe durch Eltern gibt es ohne Elternkonto nicht. Wird das Gerätekonto 90 Tage nicht benutzt, löschen wir es samt Freundschaften. Verbindest du das Gerät später mit deinem Elternkonto, kommen die Freunde mit, das Gerätekonto ist danach weg, und ab dann gilt alles unter „Eltern“.

Eltern. Bis Klasse 3 gibst du jeden neuen Freund deines Kindes in der Elternansicht frei; bis dahin sehen beide voneinander nur Spitzname und Klasse, und gemeinsame Funktionen gehen noch nicht. Ab Klasse 4 brauchen Freundschaften keine Freigabe vorab. In jeder Klasse kannst du Freunde für dein Kind ganz ausschalten – dann sieht es keine Freunde, kann keine verbinden und erscheint bei seinen Freunden nicht mehr. Du siehst in der Elternansicht jeden Freund deines Kindes (neue 7 Tage lang mit der Marke „Neu“) und kannst jede Freundschaft lösen; dein Kind kann sie ebenso jederzeit lösen. Der andere wird darüber nicht benachrichtigt.

Gespeichert wird in der Datenbank des Elternkontos (EU; ohne Elternkonto im Gerätekonto), welche zwei Kinder befreundet sind und seit wann, ob eine Freigabe aussteht und ob du Freunde ausgeschaltet hast; der Code nur als Prüfsumme und höchstens 15 Minuten, geschickt höchstens 24 Stunden. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die dein Kind mit dem Code anfordert (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Gelöscht wird mit dem Lösen der Freundschaft, mit dem Kind oder mit dem Konto – sofort; ein unbenutztes Gerätekonto nach 90 Tagen.

Lernt gerade. Ab Klasse 3 sehen Freunde, welches Thema ein Kind zuletzt geübt hat und an welchem Tag (zum Beispiel „Mathe · heute“) – 3 Tage lang, danach nicht mehr. Dafür merkt sich die App in ihrem Lernstand nur die Kennung des Themas, sein Fach, die Klasse und den Tag; ohne Elternkonto geht genau das im Steckbrief mit. Nie zu sehen sind Ergebnisse, Fehler, Lernzeit oder Noten, und Eltern eines anderen Kindes sehen es nicht. Es ist von selbst an, und beim ersten Besuch der Freunde-Seite sagt die App es dem Kind. Ausschalten kann es dein Kind in der App (Tipp auf „Du“), du in der Elternansicht unter „Freunde“ – dann sehen Freunde das Thema nicht mehr, dein Kind sieht ihres weiter. Gespeichert wird dafür zusätzlich nur, ob du es ausgeschaltet hast; das Thema selbst gehört zum Lernstand und wird mit ihm gelöscht.

Zurufe und Teams. Freunde haben miteinander ein Gespräch, aber ohne eigenen Text: Jede Nachricht ist ein Baustein aus der App – ein Pulsi-Sticker, ein kurzer fester Satz (zum Beispiel „Komm, eine Runde!“), ein Thema oder Video aus der App, an dem dein Kind gerade lernt, oder ein Erfolg wie ein Sieg gegen Pulsi oder eine Medaille (nie Noten, Fehler oder Niederlagen). Antworten sind Knöpfe; auf eine Nachricht kann man mit einem kleinen Pulsi reagieren. Gespeichert wird je Nachricht nur, von wem an wen, wann, welcher Baustein (als Kennung, kein Text) und die Reaktion darauf. Ob der Freund eine Nachricht gesehen hat, erfährt niemand. Ab Klasse 3 können sich Freunde zum Lernen verabreden: ein Thema oder Video aus der App, ein Termin (jetzt oder bis zu 6 Tage voraus) und wie sie lernen wollen (live zusammen schauen, Duell zur selben Zeit oder jeder für sich); der Freund antwortet mit „Bin dabei!“, „Andere Zeit?“ oder „Diesmal nicht“. Eine Verabredung ist eine Nachricht wie die anderen – mit Termin, aber ohne Ort und ohne eigenen Text; zur Erinnerung steht sie kurz vorher in der App, in der App aus dem Store auf Wunsch auch als Mitteilung aufs Handy (Punkt 9.11). Bis Klasse 7 geht zwischen 20 und 7 Uhr nichts hinaus, und wer viele Nachrichten am Stück schickt, muss auf eine Antwort warten. Die Nachrichten löschen wir nach 14 Tagen, mit dem Lösen der Freundschaft, mit dem Kind oder dem Konto. Mehrere Freunde können ein Team bilden (mit einem Namen, den das Team selbst wählt – nur Buchstaben, Ziffern und wenige Zeichen, keine Links; du siehst ihn in der Elternansicht) und gemeinsam ein Wochenziel erreichen: zusammen so viele Minuten geübt und so viele Videos ganz geschaut. Das Team sieht dabei nur die Summen und je Mitglied, ob es in dieser Woche geübt hat – keine Zahlen je Kind. Gespeichert wird die Zugehörigkeit zum Team, bis dein Kind das Team verlässt oder du es herausnimmst (Elternansicht). Im Team gibt es außerdem ein gemeinsames Gespräch mit denselben Bausteinen (Sticker, feste Sätze, Thema oder Erfolg – ohne Verabreden); eine Nachricht dort sehen alle, die gerade im Team sind (mit dem Spitznamen des Absenders), auch Kinder, mit denen dein Kind nicht selbst befreundet ist. Gespeichert wird je Nachricht nur, wer sie ans Team geschickt hat, wann und welcher Baustein (als Kennung), je Kind seine Reaktion darauf und bis wann es das Gespräch gelesen hat (nur für die eigene Zahl). Wer neu ins Team kommt, sieht die Nachrichten erst ab seinem Beitritt. Wir löschen sie nach 14 Tagen, mit dem Team, mit dem Kind oder dem Konto; verlässt dein Kind das Team oder nimmst du es heraus, gehen seine Nachrichten und Reaktionen im Team sofort mit. Rechtsgrundlage wie oben (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Chat ab Klasse 5. Sind beide Kinder (im Team: alle) mindestens in Klasse 5, können sie sich zusätzlich zu den Bausteinen eigene Nachrichten (höchstens 1000 Zeichen) und Sprachnachrichten (höchstens 60 Sekunden) schicken, eine eigene Nachricht 15 Minuten lang bearbeiten oder für beide löschen, im Team eine Abstimmung starten und über dem eigenen Pulsi einen kurzen Satz zeigen, was sie gerade machen („Gerade“, höchstens 60 Zeichen, 24 Stunden lang, nur für Freunde sichtbar). Fotos, Videos und Links zwischen Kindern gibt es nicht. Bevor eine Nachricht hinausgeht, prüft unser Server sie: Telefonnummern, E-Mail- und Wohnadressen, Links und grobe oder sexuelle Wörter gehen nicht hinaus; bei Beleidigungen fragt die App einmal nach („Klingt das gemein?“). Diese Prüfung läuft nur bei uns, ohne Dritte und ohne KI; gespeichert wird dabei nichts Zusätzliches. Ob der andere eine Nachricht gelesen hat oder gerade online ist, erfährt niemand; dass er gerade tippt, sieht der andere nur, solange beide das Gespräch offen haben – das wird nicht gespeichert.

Sprachnachrichten und Abschreiben. Den Ton einer Sprachnachricht speichern wir bei Cloudflare (Speicher in der EU), abrufbar nur für die Kinder, die das Gespräch sehen – nicht öffentlich und nicht für Eltern. Tippt ein Kind auf „Abschreiben“, schickt unser Server den Ton an die Spracherkennung von Cloudflare (Workers AI, Modell Whisper; Cloudflare verarbeitet ihn dabei in unserem Auftrag und behält ihn nicht), und die Abschrift steht danach an der Nachricht – für alle, die sie sehen.

Was die Eltern sehen. Eltern lesen nicht mit. In der Elternansicht siehst du, mit welchen Freunden dein Kind schreibt und wie viele Nachrichten es in den letzten 7 Tagen waren – nie, was. Du kannst das Schreiben für dein Kind jederzeit ausschalten; dann gehen wieder nur die Bausteine, und sein Satz „Gerade“ ist weg. Im Export deines Kontos steht, was dein Kind geschrieben hat (samt Abschriften seiner eigenen Sprachnachrichten); von Nachrichten anderer Kinder nur Art und Zeit, denn ihr Text gehört ihnen. Den Ton von Sprachnachrichten enthält der Export nicht.

Melden. Jede Nachricht eines anderen Kindes lässt sich melden (mit einem Grund: gemein, macht Angst, eklig oder anderes). Dann speichern wir die gemeldete Nachricht und bis zu 20 Nachrichten davor als Beleg – Text, Abschriften und eine Kopie der Sprachnachrichten –, dazu, welches Kind gemeldet hat und welches gemeldet wurde, und schauen sie uns an; das gemeldete Kind erfährt nicht, wer gemeldet hat. Gemeldetes löschen wir nach 180 Tagen, auch wenn ein Kind oder ein Konto vorher gelöscht wird – der Beleg dient dem Schutz der Kinder (§ 24a Jugendschutzgesetz).

Gespeichert und gelöscht. In der Datenbank des Elternkontos (EU; ohne Elternkonto im Gerätekonto) je Nachricht, von wem an wen (im Team: von wem ans Team), wann, der Text bzw. die Länge der Sprachnachricht mit ihrer Wellenform und ihrer Abschrift, das Zitat und die Reaktionen; im Team die Stimmen einer Abstimmung; dazu, ob du das Schreiben ausgeschaltet hast. Text löschen wir nach 30 Tagen, Sprachnachrichten samt Ton und Abschrift nach 14 Tagen, alles sofort mit dem Lösen der Freundschaft, mit dem Kind oder dem Konto. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die dein Kind nutzt (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); für die Prüfung vor dem Senden und das Melden zusätzlich unser berechtigtes Interesse, Kinder vor Beleidigung, Belästigung und der Weitergabe von Kontaktdaten zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, § 24a Jugendschutzgesetz).

Duell und Hilferuf. Freunde können sich zu einem Duell herausfordern: Beide lösen dieselben Aufgaben aus der App, gespeichert werden nur, welche Aufgaben es waren, und die beiden Ergebnisse – sichtbar nur für die zwei. Ein Kind kann zu einem Thema „Freunde fragen“; Freunde, die das Thema schon können, schicken einen Tipp. Ein Tipp ist immer ein Hilfesatz aus der App oder der Hinweis auf die Stelle im Video, nie ein eigener Text. Duelle, Fragen und Tipps löschen wir nach 14 Tagen, mit dem Lösen der Freundschaft, mit dem Kind oder dem Konto. Rechtsgrundlage wie oben (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Zusammen live schauen. Ein Kind kann bis zu 3 Freunde einladen, ein Video zur selben Zeit zu schauen – jedes an seinem Gerät. Die Freunde sehen die Einladung in ihrer App, in der App aus dem Store auf Wunsch auch als Mitteilung aufs Handy (Punkt 9.11). Während der Runde sehen alle im Raum die Spitznamen der anderen, wer angehalten hat und – damit die Kinder eine Frage gemeinsam lösen können – was die anderen bei einer Frage gerade antworten und wer am Ende richtig lag. Eingetippte Antworten erscheinen nur, wenn sie aussehen wie eine Lösung (eine Zahl, ein Wort in passender Länge, ein angetippter Knopf); alles andere bleibt verdeckt. Statt eines Chats gibt es nur einen festen Zuruf („Versteh ich nicht“), keine eigenen Texte, keine Bilder, keinen Ton. Was in der Runde passiert, liegt nur im Arbeitsspeicher des Raums (Cloudflare) und ist weg, sobald er zugeht – nach dem Video oder wenn 3 Minuten niemand mehr da ist. Gespeichert werden in der Datenbank des Elternkontos (EU) nur, wer wen zu welchem Video eingeladen hat und wann, dazu eine Eintrittskarte als Prüfsumme für 60 Sekunden. Einladungen und Räume löschen wir einen Tag nach ihrem Ende, mit dem Lösen der Freundschaft (dann gilt die Einladung nicht mehr), mit dem Kind oder dem Konto. Das Video selbst kommt wie überall in der App von YouTube (youtube-nocookie.com). Rechtsgrundlage wie oben (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Klingel. Damit Nachrichten, Duelle und Einladungen unter Freunden sofort ankommen, hält die App eine Verbindung zu unserem Server (Cloudflare), solange sie auf dem Bildschirm offen ist – im Hintergrund geht sie zu. Ist sie zu, kommt in der App aus dem Store eine Mitteilung aufs Handy, wenn dein Kind das gewählt hat (Punkt 9.11); in der App im Browser nicht. Über diese Verbindung geht nur ein Signal „es gibt etwas Neues“ mit der Art (Nachricht, Reaktion, Duell, Einladung, neuer Freund, Team-Gespräch) und der Kennung des Freundes, nie ein Inhalt; die App holt das Neue danach wie sonst auch. Gespeichert wird dafür nichts außer einer Eintrittskarte als Prüfsumme für 60 Sekunden. Rechtsgrundlage wie oben (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Freundeskarte. Ein Kind kann sich eine Freundeskarte ausdrucken: seinen Pulsi, seinen Spitznamen und einen Code (auch als QR-Code), der nicht abläuft. Wer die Karte scannt oder den Code eintippt, sieht Spitzname und Klasse und schickt eine Anfrage – befreundet sind die beiden erst, wenn das Kind der Karte in der App „Ja“ sagt; bis Klasse 3 geben danach noch die Eltern frei (siehe oben). Ein „Nein“ erfährt der andere nicht. Eine Karte bekommt höchstens 3 neue Anfragen am Tag. Eine neue Karte bekommt einen neuen Code, die alte gilt dann nicht mehr; „Nur zurückziehen“ macht die Karte ungültig. Gespeichert werden je Kind die Nummer der Karte und ihr Code nur als Prüfsumme (im Klartext kennt ihn nur das Gerät, auf dem die Karte entstand), dazu offene Anfragen – wer wen wann angefragt hat und ob die Antwort „Nein“ war. Unbeantwortete Anfragen löschen wir nach 14 Tagen, alles mit dem Kind oder dem Konto. Rechtsgrundlage wie oben (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Andere Eltern. Mit Elternkonto kannst du dich mit Eltern verbinden, die du kennst – dann werden eure Kinder Freunde, ohne Code und ohne dass sie ihr Gerät dabeihaben. Du wählst, welche deiner Kinder du anbietest, und einen Namen, unter dem dich die anderen Eltern sehen (zum Beispiel „Andreas, Papa von Matteo“). Den Link dazu schickst du selbst über das Teilen-Menü deines Geräts; er nennt keinen Namen, gilt 7 Tage und nur einmal. Wer ihn öffnet, sieht deinen gewählten Namen und Spitzname und Klasse der angebotenen Kinder – nie deine E-Mail-Adresse und keine anderen Kinder. Verbunden wählen die anderen Eltern zu jedem angebotenen Kind eines ihrer Kinder oder keines; die beiden sind dann sofort Freunde, ohne weitere Freigabe, weil beide Eltern zugestimmt haben. Später könnt ihr über dieselbe Verbindung weitere Kinder anbieten. Gespeichert werden in der Datenbank des Elternkontos (EU), wer mit wem verbunden ist, seit wann und unter welchem Namen, die offenen Angebote und, solange er gilt, der Link (nur als Prüfsumme). Lösen kannst du die Verbindung jederzeit: Verbindung und offene Angebote sind dann sofort weg, die Freundschaften der Kinder bleiben, bis eines sie löst. Mit dem Konto löschen wir auch alle Verbindungen. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die du anforderst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

9.11 Mitteilungen aufs Handy (nur in der App aus dem Store)

Was. In der App aus dem App Store bzw. von Google Play kann Schulpuls deinem Kind Bescheid sagen, wenn ein Mensch etwas für es hat: eine Belohnung (Punkt 9.12) oder ein geändertes Ziel von dir, eine Verabredung (Vorschlag, Antwort und 30 Minuten vorher eine Erinnerung), eine Herausforderung zum Duell, eine Einladung zum Live-Schauen, ein neuer Freund und – nur wenn dein Kind das eigens einschaltet – Zurufe und Nachrichten von Freunden (nur „Ben hat dir geschrieben“, nie der Text). Eine Mitteilung, die nur zurück in die App holen soll, Werbung oder Hinweise auf neue Videos gibt es nicht. In der App im Browser gibt es keine Mitteilungen.

Wer entscheidet. Keine Mitteilung kommt, bevor dein Kind auf Pulsis Frage „Ja“ gesagt und das Gerät es erlaubt hat. Was genau, wählt dein Kind selbst in der App („Pulsi sagt Bescheid“). Nachts ist Ruhe (bis Klasse 7 fest von 20 bis 7 Uhr), ebenso montags bis freitags während der Schulzeit (abschaltbar); was in der Ruhe kommt, sagt danach eine einzige Mitteilung zusammen an. Mit Elternkonto kannst du Mitteilungen für dein Kind ausschalten – dann kommt auf keinem seiner Geräte eine, und es kann sie nicht wieder einschalten.

Gespeichert werden in der Datenbank des Elternkontos (EU; ohne Elternkonto im Gerätekonto, Punkt 9.10) je Gerät und Kind die Kennung, unter der Apple bzw. Google das Gerät erreichen, die Plattform und ob Mitteilungen auf diesem Gerät an sind; dazu, was dein Kind gewählt hat, und ein Protokoll ohne Text (welcher Anlass, wann), damit nichts doppelt kommt und nach der Ruhe zusammengefasst werden kann. Das Protokoll löschen wir nach 7 Tagen, die Kennung, sobald das Gerät abgemeldet, das Profil gelöscht oder sie von Apple bzw. Google als ungültig gemeldet wird, alles mit dem Kind oder dem Konto.

Zustellung. Mitteilungen stellen Google (Firebase Cloud Messaging, Google Ireland Limited bzw. Google LLC, USA) auf Android-Geräten und Apple (Apple Push Notification service, Apple Distribution International Ltd., Irland, bzw. Apple Inc., USA) auf iPhone und iPad zu. Sie erhalten dafür die Kennung des Geräts und den Inhalt der Mitteilung: einen Absender (zum Beispiel „Mama“ oder den Spitznamen eines Freundes), einen kurzen Satz – bei Belohnungen und Zielen mit deren Text, bei Einladungen mit dem Titel –, auf einem Gerät, auf dem mehrere Kinder Mitteilungen bekommen, den Spitznamen des Kindes, für das sie ist, und Kennungen, damit ein Tipp die richtige Stelle in der App öffnet. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die dein Kind mit seinem „Ja“ anfordert (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); für die Übermittlung in die USA gelten das EU-US Data Privacy Framework und die Standardvertragsklauseln (Punkt 11).

An dich. Im Elternmodus der App aus dem Store kannst du dir selbst Bescheid sagen lassen – erst, wenn du es auf deinem Gerät einschaltest und das Gerät es erlaubt: einen Tagesbericht zu einer Uhrzeit, die du wählst (je Kind, wie lange es an diesem Tag gelernt hat, von wann bis wann und in welchen Fächern – gerechnet aus dem Verlauf, Punkt 9.9; ein Kind, das nicht mit dem Konto lernt, steht nicht darin), und gleich, wenn ein Kind eine Belohnung geschafft hat oder sich etwas wünscht (dann statt der E-Mail dazu), ein neuer Freund auf deine Freigabe wartet oder jemand als weiteres Elternteil mitsehen möchte (dazu kommt weiter die E-Mail). Was davon, wählst du selbst. Gespeichert werden je Gerät die Kennung, unter der Apple bzw. Google es erreichen, und ob Mitteilungen dort an sind, dazu deine Wahl, die Uhrzeit und der Tag des letzten Tagesberichts; die Kennung löschen wir wie oben, alles mit dem Konto. Zugestellt wird wie bei deinem Kind; der Inhalt ist der Spitzname deines Kindes und ein kurzer Satz – beim Tagesbericht Lernzeit, Uhrzeiten und Fächer, bei Belohnungen und Wünschen deren Text, bei Freunden der Spitzname des Freundes, bei weiteren Eltern der Name, den sie angegeben haben. Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die du anforderst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

9.12 Belohnungen und Wünsche

Belohnungen. Mit Elternkonto kannst du deinem Kind eine Belohnung stellen: was es schaffen soll – zum Beispiel heute eine bestimmte Zeit lernen, in dieser Woche an mehreren Tagen lernen oder einen Test machen, auf Wunsch eingegrenzt auf ein Fach, Themen oder einen Lernplan – und was es dafür bekommt: einen kurzen Text, den du selbst schreibst oder aus Vorschlägen wählst (höchstens 60 Zeichen), ein Bild aus der App und den Namen, unter dem dein Kind dich sieht (zum Beispiel „Mama“). Ob das Ziel erreicht ist, rechnet unser Server aus Verlauf und Lernstand im Konto (Punkt 9.9); darum gibt es Belohnungen nur, solange der Abgleich für dieses Kind an ist. Ist es geschafft, siehst du es in der App und bekommst eine E-Mail mit dem Spitznamen deines Kindes, dem Ziel und der Belohnung – die Mail lässt sich ausschalten; hast du dafür Mitteilungen in der App aus dem Store eingeschaltet, kommt stattdessen eine Mitteilung (Punkt 9.11). „Gegeben“ tippst du selbst. Dein Kind sieht seine Belohnungen in der App, in der App aus dem Store auf Wunsch auch als Mitteilung (Punkt 9.11). Alle Eltern eines Kindes sehen dieselben Belohnungen; Freunde sehen sie nie.

Wünsche. Ab Klasse 4 kann sich ein Kind, dessen Gerät mit einem Elternkonto verbunden ist, eine Belohnung wünschen: mit einem kurzen eigenen Text (höchstens 60 Zeichen) oder einer Idee aus der App, dazu ein Vorschlag, was es dafür schafft. Der Wunsch geht nur an seine Eltern, nie an Freunde – in der App und als E-Mail mit dem Text des Wunsches an jedes Elternteil, das Mails zu Belohnungen nicht ausgeschaltet hat (wer dafür Mitteilungen eingeschaltet hat, bekommt stattdessen eine Mitteilung, Punkt 9.11). Ihr sagt Ja – dann wird daraus eine Belohnung – oder „Diesmal nicht“. Wünsche könnt ihr ganz ausschalten. Bitte schreibt in Belohnungen und Wünsche keine Namen anderer Personen oder anderen persönlichen Angaben.

Gespeichert werden in der Datenbank des Elternkontos (EU) je Belohnung das Ziel mit Zeitraum, Fach, Themen oder Lernplan, Text, Bild und Name, der gerechnete Stand und wann sie gestellt, geschafft und gegeben wurde; je Wunsch Text, Bild, Vorschlag, ob ihr Ja oder Nein gesagt habt, und wann; dazu, ob du Mails und Wünsche ausgeschaltet hast. Laufende und geschaffte Belohnungen und offene Wünsche bleiben, bis sie erledigt sind. Erledigte Belohnungen (gegeben, nicht geschafft oder beendet) und beantwortete Wünsche löschen wir 90 Tage nach dem Anlegen; nicht geschaffte und beendete Belohnungen kannst du vorher selbst löschen. Mit dem Kind oder dem Konto ist alles weg; hat ein Kind mehrere Eltern, erst mit dem letzten (Punkt 9.9). Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die du bzw. dein Kind anfordert (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

9.13 Die App aus Google Play

Die App für Android ist dieselbe App wie im Browser, verpackt in eine Hülle; für sie gilt alles in diesem Punkt 9. Was die App auf dem Gerät ablegt (Punkt 9.1), liegt dort im Speicher der App statt im Speicher des Browsers; löschen kannst du es in den Einstellungen des Handys bei den Daten der App. Mikrofon und Kamera nutzt die App erst, wenn jemand die Funktion antippt; beim ersten Mal fragt das Handy um Erlaubnis. Mitteilungen kommen erst, wenn dein Kind auf Pulsis Frage „Ja“ gesagt hat (Punkt 9.11). Die Gerätekennung bildet sie aus der Geräte-ID von Android, nur als Prüfsumme (Punkt 9.2). Den YouTube-Player lädt die App dort über eine Seite von app.schulpuls.com, sonst wie in Punkt 9.5.

Aktualisierung. Damit Verbesserungen nicht erst mit einem Update im Store ankommen, fragt die App beim Start und bei der Rückkehr aus dem Hintergrund unseren Server (app.schulpuls.com), ob es eine neue Fassung ihrer Dateien gibt, lädt sie von dort im Hintergrund und setzt sie beim nächsten Start oder nach einer Pause ein. Dabei schickt sie keine Gerätekennung und keine Daten deines Kindes mit; es fallen nur die Verbindungsdaten aus Punkt 2 an. An andere Anbieter geht dabei nichts. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer aktuellen, fehlerfreien App (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

10. Kinder

Schulpuls richtet sich an Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern. Auf der Website gibt es kein Konto, keine Kommentare und keine Profile; Suchanfragen werden beantwortet, nicht gespeichert. In der App lernen Kinder ohne Anmeldung, ihr Lernstand bleibt auf dem Gerät. Was ein Kind spricht oder zum Prüfen schickt, wird nur für diesen Moment verarbeitet und nicht gespeichert (Punkt 9.3) – anders nur Nachrichten und Sprachnachrichten, die sich Freunde ab Klasse 5 schicken: die bleiben für eine begrenzte Zeit, damit der andere sie lesen bzw. hören kann (Punkt 9.10). Einen gespeicherten Lernstand gibt es bei uns nur mit Elternkonto; ohne Elternkonto speichern wir für Freunde nur Spitzname, Klasse, den Steckbrief (Figur, Stufe, Übungstage der Woche) und die Freundschaften (Punkt 9.10); Fotos werten wir nur im Moment aus und speichern sie nicht (Punkt 9.4). Ob Videos von YouTube geladen werden, entscheidet auf der Website wie in der App ein Tipp auf „Abspielen“ – Eltern können YouTube und Fotos in der App ausschalten.

11. Empfänger und Übermittlung in Drittländer

Diese Dienste verarbeiten Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Beim Abspielen von YouTube und Spotify sind die Anbieter selbst verantwortlich; dort gelten ihre Datenschutzbestimmungen.

AnbieterWofürWoGrundlage für Drittländer
Cloudflare, Inc., USAHosting von Website und App, Server-Funktionen, Datenbanken, Speicher für Tonstücke und für die Dateien der Aktualisierung (Punkt 9.13), Spracherkennung (Workers AI), E-MailRechenzentren weltweit; Elternkonto, Meldungen und Fehlerberichte in einer Datenbank in der EU; Lücken aus Suche und Lernplan-Fotos, Wortpaare und Tonstücke mit Standort WesteuropaEU-US Data Privacy Framework, Standardvertragsklauseln
Anthropic PBC, USAKI-Suche der Website; in der App gesprochene Antworten zuordnen, Lernkarten und eigene Sätze prüfen, Fotos auswerten, Meldungen prüfen und beantwortenUSAStandardvertragsklauseln
Google Ireland Limited, Irland; Google LLC, USAYouTube-Player (nur nach Klick bzw. Tipp auf „Abspielen“), Sprachausgabe eigener Karten (Gemini API)EU und USAEU-US Data Privacy Framework, Standardvertragsklauseln
Google Ireland Limited, Irland; Google LLC, USAMitteilungen aufs Handy in der Android-App (Firebase Cloud Messaging, Punkt 9.11)EU und USAEU-US Data Privacy Framework, Standardvertragsklauseln
Apple Distribution International Ltd., Irland; Apple Inc., USAMitteilungen aufs Handy in der App für iPhone und iPad (Apple Push Notification service, Punkt 9.11)EU und USAEU-US Data Privacy Framework, Standardvertragsklauseln
Spotify AB, SchwedenPlayer auf den Folgenseiten von „Schulpuls erzählt“, nur nach KlickEU–

12. Speicherdauer

Website: Wir speichern selbst keine personenbezogenen Daten von Besuchern, auch keine Suchanfragen. Die Verbindungsdaten des Hostings unterliegen den Löschfristen von Cloudflare (in der Regel wenige Tage). E-Mails werden nach Erledigung gelöscht.

App: Aufnahmen, Fotos und Texte zum Prüfen speichern wir nicht. Der Lernstand ohne Konto liegt nur auf dem Gerät, bis ihr ihn dort löscht. Tageszähler für die Grenzen (gekürzte Prüfsummen) brauchen wir nur für den jeweiligen Tag; alte Tage löschen wir regelmäßig. Meldungen und Fehlerberichte löschen wir regelmäßig, sobald sie bearbeitet sind. Lücken aus Suche und Lernplan-Fotos, Wortpaare und Tonstücke eigener Karten haben keinen Bezug zu einer Person; wir behalten sie, solange wir sie für Themen, Wortlisten und das Vorlesen brauchen. Die Tagessummen der Statistik (Punkt 3a) haben ebenfalls keinen Bezug zu einer Person; wir behalten sie dauerhaft. Das Elternkonto speichern wir, bis du es löschst (Punkt 9.9); einzelne Teile darin löschen wir früher, wie in Punkt 9.9 bis 9.12 beschrieben – etwa den Verlauf nach 30 Tagen, Nachrichten unter Freunden nach 14 Tagen und erledigte Belohnungen und beantwortete Wünsche nach 90 Tagen.

13. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen; das gilt ab dem Widerruf. Für die Daten deines Kindes kannst du diese Rechte als Elternteil geltend machen. Mit Elternkonto geht vieles direkt im Elternbereich: herunterladen, Einwilligungen zurücknehmen, löschen (Punkt 9.9). Was nur auf dem Gerät liegt, haben wir nicht – das löschst du dort, zum Beispiel in den Einstellungen des Browsers bzw. des Handys. Lücken aus Suche und Lernplan-Fotos, Wortpaare und Tonstücke eigener Karten können wir niemandem zuordnen und darum auch nicht für eine Person heraussuchen. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, für uns zuständig ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. Schreib uns dafür einfach an mail@schulpuls.com.

14. Stand

15.10.2026. Ändern sich Website oder App so, dass andere Daten verarbeitet werden, passen wir diese Erklärung an.