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Neugier › Sport › Taekwondo

Was ist eine Poomsae?

Sport ab Klasse 5 Taekwondo

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Kurz gesagt

Eine Poomsae ist im Taekwondo ein Kampf gegen gedachte Gegner: eine festgelegte Folge aus Abwehr, Fauststößen und Tritten. Jeder Schritt und jede Blickrichtung sind vorgegeben, am Ende steht man wieder am Start. Für die farbigen Gürtel gibt es acht Poomsae, die erste hat 18 Bewegungen. Bei jeder Gürtelprüfung zeigt man sie, im Wettkampf vergeben Richter Punkte dafür.

Das Wichtigste zum Nachlesen

1 Min. Lesen

Wusstest du?

  • 18Bewegungen hat die erste Poomsae, Taegeuk 1.
  • 8Poomsae gibt es für die farbigen Gürtel – mit jedem wird es schwerer.
  • 0echte Gegner stehen dir gegenüber. Die übrigen denkst du dir.

So geht’s

  1. Verbeugen, bereit machen.
  2. Jede Bewegung in fester Reihenfolge.
  3. An festen Stellen laut: Kihap!
  4. Am Ende wieder am Start.

Poomsae: ein Kampf gegen gedachte Gegner.

Ausprobieren

3 Aufgaben
  1. Erfinde deine eigene Poomsae: Kann jemand sie genau nachmachen?

    Du brauchst: Platz zum Bewegen, eine zweite Person, Stift und Zettel

    1. Denk dir vier Bewegungen aus, zum Beispiel: Schritt vor, Arm hoch, drehen, Fauststoß in die Luft.
    2. Schreib sie in der richtigen Reihenfolge auf.
    3. Mach die vier Bewegungen einmal langsam vor.
    4. Jetzt macht die andere Person sie nach – ohne Zettel.

    Hat die andere Person alle vier Bewegungen richtig gemacht? Warum ist die feste Reihenfolge so wichtig?

    Alle Bewegungen gehen in die Luft, nie auf einen Menschen – und rund um euch ist so viel Platz, dass kein Arm an Möbel stößt.

  2. Schätz mal! Kreuz an, was du glaubst.

    1. Wie viele Bewegungen hat die erste Poomsae?
      • 8
      • 18
      • 50
    2. Wo steht man am Ende einer Poomsae?
      • am Start
      • an der Wand
      • ganz hinten
    3. Wie viele Poomsae gibt es für die farbigen Gürtel?
      • 3
      • 20
      • 8
  3. Mythos oder wahr?

    1. Bei einer Poomsae kämpft man gegen einen echten Gegner.
    2. Jede Bewegung einer Poomsae ist genau festgelegt.
    3. Am Ende einer Poomsae steht man wieder am Startpunkt.
    4. Eine Poomsae darf man jedes Mal anders laufen.
    5. Im Poomsae-Wettkampf vergeben Richter Punkte.

Auflösung im Entdeckerblatt zum Ausdrucken.

Entdeckerblatt (PDF)

Was im Video gesagt wird

Abschrift

Einstieg

Sie kämpft ganz allein – gegen einen Gegner, den niemand sieht.

Erklärung

Das ist eine Poomsae: eine feste Folge aus Abwehr, Fauststoß und Tritt. Jeder Schritt ist festgelegt: vor, zur Seite, zurück. Am Ende steht man wieder am Start. Die erste Poomsae heißt Taegeuk eins und hat 18 Bewegungen. Für die farbigen Gürtel gibt es acht davon. Mit jedem Gürtel kommt eine schwerere.

Warum ohne Gegner? So übt man Technik, Gleichgewicht und Konzentration. An festen Stellen ruft man laut: Kihap! Das gibt Kraft. Bei jeder Gürtelprüfung zeigt man seine Poomsae. Klappt alles, gibt es den neuen Gürtel.

Beispiele

Probieren wir den Anfang. Eins: Schritt nach links, Abwehr nach unten. Zwei: Schritt vor, Fauststoß. Drei und vier: umdrehen und dasselbe zur anderen Seite. Das Verrückteste: Es gibt eigene Poomsae-Wettkämpfe, sogar Weltmeisterschaften.

Richter geben bis zu zehn Punkte: vier für Genauigkeit, sechs für den Ausdruck.

Dein Zug

Rate mal: Gegen wie viele echte Gegner kämpft man in einer Poomsae?

Zum Schluss

Kurz gesagt: Eine Poomsae ist ein Kampf gegen gedachte Gegner, Schritt für Schritt. Mach mal: Erfinde vier Bewegungen und lass sie nachmachen. Nächste Frage: Was unterscheidet Taekwondo von Karate?

Nächste Frage

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