Klasse 6 › Biologie › Lebewesen, Pflanze, Mensch
Was ist der Unterschied zwischen Winterschlaf und Winterruhe?
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Beim Winterschlaf kühlt sich der Körper stark ab und das Tier wacht selten auf, so wie der Igel, dessen Temperatur von etwa 35 auf rund 5 Grad sinkt und der von seinem Herbstfett lebt. Bei der Winterruhe sinkt die Temperatur nur wenig, und das Tier wacht oft auf, um zu fressen, wie das Eichhörnchen an seinen Verstecken. Wechselwarme Tiere wie der Frosch fallen dagegen in Winterstarre.
Das Wichtigste zum Nachlesen
1 Min. Lesen
Winterschlaf beim Igel
Die Körpertemperatur sinkt von etwa 35 auf rund 5 Grad, Herz und Atmung werden ganz langsam.
Vom Fett leben
Im Herbst frisst der Igel sich Fett an. Davon lebt er bis zum Frühling.
Winterschlaf
- Gleichwarme Tiere wie Igel, Siebenschläfer, Murmeltier und Fledermaus.
- Die Körpertemperatur sinkt stark – beim Igel auf etwa 5 Grad.
- Herz und Atmung werden sehr langsam.
- Das Tier lebt von seinem Fett und wacht nur selten auf.
Winterruhe
- Gleichwarme Tiere wie Eichhörnchen und Dachs.
- Die Körpertemperatur sinkt nur wenig.
- Das Tier schläft viel, wacht aber oft auf.
- Wach frisst es, das Eichhörnchen zum Beispiel aus seinen Verstecken.
Winterstarre und Zug
- Winterstarre: Wechselwarme Tiere wie Frosch, Eidechse und Marienkäfer werden so kalt wie ihre Umgebung. Sie erstarren und erwachen erst, wenn es wärmer wird.
- Zug: Zugvögel wie Storch und Schwalbe fliegen im Herbst in wärmere Länder, wo sie Futter finden.
Typische Falle
- Falsch: Alle Tiere, die im Winter verschwinden, schlafen.
- Die Schwalbe schläft nicht – sie ist nach Afrika geflogen.
- Der Frosch schläft auch nicht: In der Starre kann er nicht von selbst aufwachen. Erst die Wärme weckt ihn.
Tipp
Frag zwei Dinge: Wie stark sinkt die Körpertemperatur? Wie oft wacht das Tier auf? Stark und selten heißt Winterschlaf, wenig und oft heißt Winterruhe.
Üben
5 Aufgaben
Sortier die Tiere. Schreib Schlaf, Ruhe, Starre oder Zug.
- Igel:
- Storch:
- Eichhörnchen:
- Frosch:
- Fledermaus:
- Eidechse:
- Dachs:
- Schwalbe:
Setz ein. Jedes Wort passt genau einmal: stark, wenig, oft, selten, gleichwarm, wechselwarm.
- Im Winterschlaf sinkt die Körpertemperatur .
- In der Winterruhe sinkt sie nur .
- Ein Eichhörnchen in Winterruhe wacht auf.
- Ein Igel im Winterschlaf wacht nur auf.
- Frösche und Eidechsen sind .
- Igel und Dachse sind .
Was passiert im Winter? Verbinde.
- Schlaf
- Ruhe
- Starre
- Zug
- so kalt wie die Umgebung
- stark abgekühlt, selten wach
- fliegt in wärmere Länder
- kaum abgekühlt, oft wach
Stimmt das? Kreuz an.
- Alle Tiere, die im Winter verschwinden, halten Winterschlaf.
- Die Schwalbe verbringt den Winter in Afrika.
- Ein Eichhörnchen wacht im Winter immer wieder auf und frisst.
- Ein Frosch in Winterstarre wacht auf, sobald er Hunger hat.
- Wer einen Igel im Winterschlaf weckt, schadet ihm.
- Im Winterschlaf bleibt die Körpertemperatur fast gleich.
Lies die Beobachtung. Schreib Winterschlaf, Winterruhe oder Winterstarre.
- Ein gleichwarmes Tier kühlt von 35 auf etwa 5 Grad ab und wacht wochenlang kaum auf:
- Ein gleichwarmes Tier kühlt nur wenig ab, wacht alle paar Tage auf und frisst aus seinen Verstecken:
- Ein wechselwarmes Tier im Teichschlamm ist so kalt wie das Wasser und kann sich nicht bewegen:
- Ein Dachs schläft viel in seinem Bau, kühlt kaum ab und geht zwischendurch auf Nahrungssuche:
- Ein Siebenschläfer liegt monatelang zusammengerollt, sehr kalt, und lebt nur von seinem Fett:
Was im Video gesagt wird
Abschrift
Einstieg
Im Winter sind viele Tiere weg. Die schlafen alle? Falsch.
Erklärung
Das Problem im Winter: Es ist kalt, und es gibt kaum Futter. Vier Wege: Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre oder Vogelzug. Igel und Eichhörnchen heizen ihren Körper selbst. Das kostet viel Futter. Weg eins: Winterschlaf. Beim Igel werden Herz und Atmung ganz langsam.
Seine Körpertemperatur sinkt von etwa 35 auf rund 5 Grad. Im Herbst frisst er Fett an. Davon lebt er bis zum Frühling. Aufwachen kostet viel Energie. Darum nie einen schlafenden Igel wecken. Weg zwei: Winterruhe. Das Eichhörnchen kühlt kaum ab, wacht oft auf.
Wach holt es Nüsse aus seinen Verstecken. Dann schläft es weiter. Weg drei: Winterstarre. Frosch und Eidechse sind wechselwarm. Sie werden so kalt wie ihre Umgebung. Im Teich etwa 4 Grad. Dann erstarren sie und wachen nicht selbst auf. Erst Wärme weckt sie.
Weg vier: Zugvögel wie die Schwalbe fliegen im Herbst bis nach Afrika. Der Grund: Im Winter fehlen die Insekten, die sie fressen.
Beispiele
Sortieren mit zwei Fragen. Erstens: Bleibt es hier oder fliegt es weg? Zweitens: gleichwarm oder wechselwarm? Wechselwarme Tiere erstarren. Der Siebenschläfer heißt so, weil er rund sieben Monate schläft. Der Dachs kühlt kaum ab und wird ab und zu wach: Winterruhe.
Die Fledermaus kühlt stark ab und wacht selten auf: Winterschlaf. Der Marienkäfer ist wechselwarm. Er übersteht den Winter in Starre. Viele Störche fliegen bis nach Afrika. Im Frühling kommen sie zurück. Igel und Frosch sind beide kalt. Aber nur der Igel kann nachheizen.
Dein Zug
Dein Zug: Die Eidechse ist im Winter weg. Schläft sie? Nein. Sie ist wechselwarm: Winterstarre.
Zum Schluss
Winterschlaf: stark abgekühlt, selten wach. Winterruhe: kaum abgekühlt, oft wach. Merk dir: Winterschlaf heißt stark abgekühlt, Winterruhe nur wenig. Nicht jeder schläft. Zum Üben: Sortier acht Tiere nach Schlaf, Ruhe, Starre oder Zug. Nächste Frage: Wozu ist eine Blüte da?
Danach





