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Schulpuls

Schulpuls erzählt › Aufstieg und Fall Roms

Warum das größte Reich der Welt zerbrach

Geschichte Klasse 6–7 Teil 2 von 2 20 Min.

Wie kann ein Reich mit Hochhäusern, Wasserleitungen und Stadien für 150.000 Menschen einfach verschwinden – und warum war es keine einzige Schlacht?

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Kapitel

  1. Das Kaiserlein
  2. Wie groß ist groß?
  3. Brot und Spiele
  4. Die Risse
  5. Die Reparatur
  6. Die Wanderung
  7. Warum also?
  8. Was bleibt

Was in der Folge gesagt wird

Abschrift

Das Kaiserlein

Erzählerin: Ravenna, Norditalien, der vierte September im Jahr 476. Ein Junge, vielleicht fünfzehn, vielleicht sechzehn, legt den Purpurmantel ab. Er heißt Romulus, wie der Gründer der Stadt. Die Leute nennen ihn spöttisch Augustulus. Das Kaiserlein.

Erzählerin: Der Mann, der ihn absetzt, ist ein germanischer Heerführer namens Odoaker. Er tötet den Jungen nicht. Er schickt ihn aufs Land, auf ein Gut am Meer, mit einer Rente. Die Kaiserinsignien, Mantel und Diadem, packt er ein und schickt sie nach Konstantinopel, mit einer Nachricht: Der Westen braucht keinen eigenen Kaiser mehr.

Erzählerin: Kein Feuer, keine Schlacht, kein Schrei. Das Weströmische Reich endet mit einem Umzug. Und seit fünfzehnhundert Jahren fragen sich Menschen: Wie kann etwas so Großes so leise verschwinden?

Die Frage

Begleiter: Das ist Schulpuls erzählt. Ich stelle die Fragen, sie erzählt die ganze Geschichte. Letzte Woche haben wir gehört, wie aus einem Hirtendorf am Tiber ein Weltreich wurde und wie Augustus Kaiser wurde, ohne sich so zu nennen. Heute Teil zwei: Warum ging das Römische Reich unter?

Begleiter: Ich sage dir gleich, was die falsche Antwort ist: eine Schlacht. Die Germanen kommen, Rom fällt, fertig. So steht es in keinem Buch und so war es nicht. Und damit du verstehst, was da zerbrochen ist, müssen wir erst einmal wissen, wie groß es war.

Wie groß ist groß?

Erzählerin: Stell dir vor, du startest in Schottland und gehst nach Süden. Du läufst durch England, Frankreich, Spanien, setzt über nach Marokko, gehst die ganze Nordküste Afrikas entlang bis Ägypten, hinauf durch Israel, Syrien, die Türkei, über den Balkan bis nach Wien, Regensburg, Mainz, Köln. Und du hast in der ganzen Zeit dasselbe Land nicht verlassen.

Erzählerin: Das war Rom um das Jahr 117 nach Christus, unter Kaiser Trajan, am größten Punkt seiner Geschichte. Rund fünfzig bis sechzig Millionen Menschen, jeder vierte oder fünfte Mensch, der damals auf der Erde lebte. Zusammengehalten von vielleicht dreißig Legionen zu je fünftausend Mann und von Straßen. Achtzigtausend Kilometer gepflasterte Straßen. Zweimal um die Erde.

Begleiter: Und Deutschland? War halb Deutschland römisch?

Erzählerin: Links des Rheins und südlich der Donau, ja. Köln, Trier, Mainz, Augsburg, Regensburg sind römische Gründungen. Rechts des Rheins hatten die Römer es versucht und im Jahr 9 nach Christus im Teutoburger Wald drei Legionen verloren. Danach bauten sie eine Grenze: den Limes. Fünfhundertfünfzig Kilometer Wall, Palisade und Graben, rund neunhundert Wachtürme, hundertzwanzig Kastelle. Man kann ihn heute noch abwandern.

Begleiter: Moment zum Mitdenken. Kein Telefon, kein Druck, kein Flugzeug. Ein Brief von Rom nach Köln braucht Wochen. Wie regiert man damit fünfzig Millionen Menschen?

Erzählerin: Indem man es kaum tut. Rom ließ die Provinzen weitgehend in Ruhe, solange drei Dinge klappten: Steuern zahlen, keinen Aufstand machen, den Kaiser ehren. Dafür bekam man Straßen, Recht, Sicherheit und die Chance, Bürger zu werden. Wer fünfundzwanzig Jahre in der Armee diente, war danach römischer Bürger, egal ob aus Syrien oder Britannien. Im Jahr 212 bekamen alle freien Menschen im Reich das Bürgerrecht. Rom war nicht ein Volk. Es war eine Mitgliedschaft.

Brot und Spiele

Begleiter: Und wie war das Leben in der Hauptstadt? Ich stelle mir Marmor vor, Säulen, Männer in Togen.

Erzählerin: Für ein paar Tausend, ja. Rom hatte eine Million Einwohner. Die größte Stadt der Welt, und keine andere Stadt in Europa erreichte das wieder bis London um 1800. Die meisten Menschen wohnten in Mietshäusern, sechs, sieben Stockwerke hoch, aus Holz und Ziegeln. Keine Küche, kein Wasser oben, Feuer jede Woche irgendwo. Je höher die Wohnung, desto ärmer die Familie.

Erzählerin: Aber unten auf der Straße floss Wasser aus den Bergen. Elf Wasserleitungen, die Aquädukte, brachten es in die Stadt, in Brunnen und in die Thermen, riesige öffentliche Bäder, in denen jeder für ein paar Münzen baden, schwitzen, Sport treiben und tratschen konnte.

Erzählerin: Und der Staat verteilte Getreide. Rund zweihunderttausend Bürger bekamen es umsonst, später fertiges Brot. Dazu die Spiele: Wagenrennen im Circus Maximus, hundertfünfzigtausend Zuschauer. Und ab dem Jahr 80 das Kolosseum, fünfzigtausend Plätze, Gladiatoren, wilde Tiere, Hinrichtungen. Ein römischer Dichter hat das spöttisch auf den Punkt gebracht: Das Volk wolle nur noch zwei Dinge, Brot und Spiele.

Begleiter: Und ein Kind? Wie sah der Tag eines Kindes in Rom aus?

Erzählerin: Kommt drauf an, in welchem Stockwerk es wohnte. Ein Junge aus reicher Familie ging ab sieben zur Schule, oft zu einem griechischen Sklaven als Lehrer, schrieb mit einem Griffel auf Wachstafeln, lernte Lesen, Rechnen und Reden. Ein Mädchen aus derselben Familie wurde mit vierzehn verheiratet. Ein Kind aus dem sechsten Stock arbeitete, sobald es tragen konnte. Und ein Sklavenkind gehörte jemandem. Etwa jeder dritte Mensch in Italien war damals Sklave. Eine Sklavin konnte freigelassen werden. Ihre Kinder waren dann Bürger.

Erzählerin: Wir wissen das so genau, weil die Stadt Pompeji im Jahr 79 unter der Asche des Vesuv verschwand und dabei stehen blieb wie ein Foto. Brote im Ofen, Kritzeleien an den Wänden, Wahlwerbung, ein Hund an der Kette.

Begleiter: Also Hochhäuser, Wasserleitungen, ein Stadion für hundertfünfzigtausend Leute. Das klingt überhaupt nicht nach einem Reich, das untergeht.

Erzählerin: Das ist der Punkt. Kein Mensch, der damals lebte, hat den Untergang Roms erlebt. Er dauerte dreihundert Jahre. Was die Menschen erlebten, waren Risse.

Die Risse

Erzählerin: Riss eins hatte Augustus hinterlassen. Er hatte alles geregelt, nur eines nicht: wer nach einem Kaiser kommt. Es gab keine Regel. Manchmal der Sohn, manchmal ein Adoptivsohn, und immer öfter der, den die Soldaten wollten.

Erzählerin: Die Leibwache der Kaiser, die Prätorianer, merkte irgendwann, dass sie den Kaiser nicht nur beschützen, sondern auch machen konnte. Im Jahr 193 ermordeten sie den Kaiser und versteigerten das Amt. Wörtlich. Ein reicher Senator bot am meisten pro Soldat und war Kaiser. Für sechsundsechzig Tage. Dann wurde er selbst ermordet.

Begleiter: Man kann das Römische Reich kaufen?

Erzählerin: Man konnte es an diesem Tag kaufen. Und es kam schlimmer. Zwischen 235 und 284, in nur fünfzig Jahren, gab es über zwanzig Kaiser, die meisten von ihren eigenen Soldaten ausgerufen und von anderen Soldaten wieder umgebracht. Historiker nennen sie die Soldatenkaiser. Jeder Thronwechsel war ein Bürgerkrieg.

Erzählerin: Riss zwei: das Geld. Die Armee war riesig und wollte bezahlt werden. Woher nehmen? Die Kaiser griffen zum ältesten Trick: Sie mischten der Silbermünze immer mehr billiges Metall bei. Der Denar hatte einmal fast reines Silber. Um 270 waren es unter fünf Prozent, eine Kupfermünze mit Silberanstrich. Die Leute merkten es. Die Preise explodierten. Wer Ersparnisse hatte, hatte nichts mehr.

Begleiter: Das nennt man Inflation. Dazu haben wir einen kurzen Clip. Riss drei?

Erzählerin: Seuchen. Ab dem Jahr 165 kam eine Krankheit mit den Legionen aus dem Osten, wahrscheinlich Pocken, und wütete fünfzehn Jahre. Schätzungen sagen: fünf bis zehn Millionen Tote. Ab 250 die nächste Welle. Weniger Menschen heißt weniger Bauern, weniger Steuern, weniger Soldaten.

Erzählerin: Riss vier: die Grenzen. Im Osten ein neues, starkes Persien. Im Jahr 260 geriet Kaiser Valerian in persische Gefangenschaft, der erste römische Kaiser überhaupt, und er kam nie zurück. Im Norden, jenseits von Rhein und Donau, schlossen sich germanische Stämme zu großen Verbänden zusammen, die Alemannen, die Franken, die Goten. Um 260 gaben die Römer den Limes auf und zogen sich hinter den Rhein zurück.

Begleiter: Das sind vier Probleme auf einmal. Fünf, wenn man die Größe mitzählt.

Erzählerin: Und sie hängen zusammen wie Zahnräder. Krieg an der Grenze kostet Geld. Schlechtes Geld heißt unbezahlte Soldaten. Unbezahlte Soldaten rufen einen neuen Kaiser aus. Der neue Kaiser führt Bürgerkrieg. Im Bürgerkrieg fehlen die Truppen an der Grenze. Also wieder Krieg an der Grenze. Ein Kreis, aus dem keiner mehr herauskam.

Begleiter: Moment zum Mitdenken. Du bist Kaiser im Jahr 284, alle fünf Probleme liegen auf deinem Tisch. Welches löst du zuerst? Drei Sekunden.

Die Reparatur

Erzählerin: Der Mann, der 284 tatsächlich auf diesem Stuhl saß, hieß Diokletian, ein Soldat aus einfacher Familie. Seine Antwort: Das Reich ist zu groß für einen. Er teilte die Regierung auf, vier Herrscher, jeder für ein Viertel, zwei Chefs, zwei Stellvertreter. Und er versuchte, die Preise per Gesetz einzufrieren. Höchstpreise für alles, von Weizen bis zum Friseurbesuch, Todesstrafe bei Verstoß.

Begleiter: Hat das funktioniert?

Erzählerin: Die Waren verschwanden aus den Läden. Niemand verkauft Weizen unter Wert, wenn er ihn auch verstecken kann. Das Gesetz wurde still beerdigt. Aber die Teilung des Reiches blieb eine Idee, die nicht mehr wegging.

Erzählerin: Der nächste große Reparateur war Konstantin. Er tat zwei Dinge, die die Welt bis heute prägen. Erstens erlaubte er 313 den Christen, die bis dahin verfolgt worden waren, ihren Glauben. Er selbst ließ sich taufen. Rund siebzig Jahre später war das Christentum Staatsreligion. Zweitens baute er eine neue Hauptstadt im Osten, am Bosporus, und nannte sie nach sich selbst: Konstantinopel. Heute Istanbul.

Begleiter: Warum eine neue Hauptstadt? Was war falsch an Rom?

Erzählerin: Rom lag falsch. Das Geld, die Städte, der Handel, das alles war im Osten: Ägypten, Syrien, Kleinasien. Die Gefahr lag an Donau und Euphrat. Von Konstantinopel aus war beides nah. Der Schwerpunkt des Reiches wanderte nach Osten. Und 395, als Kaiser Theodosius starb, bekam jeder seiner zwei Söhne eine Hälfte. Ein Westreich und ein Ostreich. Diesmal für immer.

Begleiter: Also gibt es jetzt zwei Roms.

Erzählerin: Und das östliche lebt weiter. Nicht ein paar Jahre, sondern bis 1453, fast tausend Jahre länger. Wenn wir Untergang Roms sagen, meinen wir nur die westliche Hälfte. Die ärmere, dünner besiedelte, mit der längsten Grenze und dem wenigsten Geld.

Die Wanderung

Erzählerin: Im Jahr 375 setzte sich weit im Osten, in den Steppen, ein Reitervolk in Bewegung: die Hunnen. Sie überrannten die Goten, die nördlich der Donau lebten. Und die Goten, Zehntausende, standen im Jahr 376 am Fluss und baten das Römische Reich um Aufnahme. Als Flüchtlinge.

Erzählerin: Rom sagte ja. Der Osten brauchte Bauern und Soldaten. Aber die römischen Beamten, die sie versorgen sollten, betrogen sie, verkauften ihnen Hundefleisch zu Wucherpreisen, nahmen ihre Kinder als Sklaven. Die Goten griffen zu den Waffen. Bei Adrianopel, 378, vernichteten sie ein römisches Heer, der Kaiser des Ostens fiel. Die Goten blieben im Reich. Es gab niemanden mehr, der sie hinauswerfen konnte.

Begleiter: Und die römische Armee? Die Legionen?

Erzählerin: Bestand längst zu einem großen Teil aus Germanen. Rom hatte nicht genug eigene Leute und heuerte ganze Stämme an, mit ihren eigenen Anführern. Der beste General, den der Westen um 400 hatte, Stilicho, war zur Hälfte Vandale. Der Mann, der Rom verteidigte, und die, die es angriffen, sprachen oft dieselbe Sprache.

Erzählerin: In der Silvesternacht 406 gingen Vandalen, Sueben und Alanen bei Mainz über den Rhein nach Gallien, Zehntausende, mit Wagen und Vieh. Die Grenze, die vierhundert Jahre gehalten hatte, war einfach nicht mehr da.

Erzählerin: Und 410 kam Alarich. Ein Gote, der früher selbst römischer General gewesen war und dem Rom Land und Sold versprochen und nicht gegeben hatte. Drei Tage plünderten seine Männer die Stadt Rom. Zum ersten Mal seit achthundert Jahren. Die Nachricht erreichte jedes Ende der Welt. Ein Gelehrter in Bethlehem schrieb: Die Stadt, die die ganze Welt erobert hat, ist erobert worden. Mir versagt die Stimme.

Begleiter: Also ist das der Untergang. 410.

Erzählerin: Nein. Das Reich stand noch. Der tödliche Schlag kam leiser, 429. Die Vandalen setzten nach Nordafrika über und nahmen die Provinz, aus der Rom sein Getreide bekam. Die Kornkammer. Kein Brot, keine Steuern, keine Flotte. Ab jetzt konnte der Westen seine Soldaten nicht mehr bezahlen. 455 plünderten die Vandalen auch noch Rom, zwei Wochen lang, so gründlich, dass wir bis heute Vandalismus sagen.

Erzählerin: Die letzten Kaiser des Westens waren Marionetten germanischer Generäle. Und im Jahr 476 hatte Odoaker keine Lust mehr auf die Marionette. Da sind wir wieder bei dem Jungen in Ravenna. Romulus, das Kaiserlein.

Begleiter: Also sind am Ende doch die Germanen schuld.

Erzählerin: Sie sind der letzte Dominostein. Aber sie wollten Rom nicht zerstören. Sie wollten hinein. Land, Sold, Bürgerrecht, das gute Leben. Odoaker regierte Italien weiter mit römischen Beamten und römischem Senat. Sein Nachfolger Theoderich, ein Gote, ließ Rom reparieren. Aus den Provinzen wurden Königreiche, und ihre Namen kennst du: Die Franken machten Frankreich, die Angeln England, die Langobarden die Lombardei. Das Reich wurde nicht abgerissen. Es wurde umgebaut, und irgendwann war der Bauherr ein anderer.

Warum also?

Begleiter: Dann bring es auf den Punkt. Ein Grund, für die Klassenarbeit.

Erzählerin: Es gibt keinen. Ein deutscher Historiker hat einmal gezählt, wie viele Erklärungen für den Untergang Roms Gelehrte im Lauf der Jahrhunderte aufgeschrieben haben: zweihundertzehn. Wer dir einen Grund nennt, hat also zweihundertneun vergessen.

Begleiter: Fünf. Und in eine Reihenfolge, das ist ja die Aufgabe im Heft.

Erzählerin: Meine Reihenfolge. Erstens: keine Regel für die Nachfolge, darum ständig Bürgerkrieg. Zweitens: das Geld, eine Armee, die mehr kostete, als das Reich einnahm, und Münzen, die nichts mehr wert waren. Drittens: die Größe, ein Reich, das mit Pferdeboten nicht mehr zu steuern war. Viertens: die Seuchen, die Menschen wegnahmen, die Bauern, Steuerzahler und Soldaten hätten sein sollen. Fünftens: der Druck von außen, Hunnen, Goten, Vandalen, der die Risse aufriss, die längst da waren.

Begleiter: Und der Denkfehler: Die Germanen stehen an Platz fünf, nicht an Platz eins.

Erzählerin: Ein gesundes Rom hätte sie aufgenommen, wie es Jahrhunderte lang alle aufgenommen hatte. Ein krankes konnte es nicht mehr.

Was bleibt

Begleiter: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Der Westen Roms fiel nicht in einer Schlacht, sondern in dreihundert Jahren, und der Osten lebte fast tausend Jahre weiter.

Erzählerin: Zweitens: Die Risse kamen von innen, Nachfolge, Geld, Größe, Seuchen. Die Völker von außen waren der letzte Stoß, und sie wollten hinein, nicht das Ende.

Begleiter: Drittens?

Erzählerin: Rom ist nie ganz verschwunden. Du sprichst es, wenn du Französisch, Spanisch oder Italienisch hörst, das ist Latein, das weitergelebt hat. Du schreibst es, unsere Buchstaben sind römisch. Du lebst in seinem Kalender, Juli und August heißen nach Caesar und Augustus. Köln, Trier, Mainz, Wien, London, Paris sind römische Städte. Beton ist eine römische Erfindung. Und das Wort für den mächtigsten Mann, Kaiser, Zar, ist der Name des Mannes, den sie im Senat erstachen.

Deine Reihenfolge

Begleiter: Jetzt du. Welcher der fünf Gründe kommt bei dir auf Platz eins, und warum? Schreib es in die Kommentare, wir lesen alles und antworten. Und wenn deine Lehrerin oder dein Lehrer eine andere Reihenfolge hat: auch gut, das ist genau der Streit, den Historiker seit fünfzehnhundert Jahren führen.

Begleiter: Die kurzen Erklärclips zu Rom findest du bei Schulpuls auf YouTube, alles zur Folge auf schulpuls.com. Nächste Woche gibt es die nächste ganze Geschichte. Bis dann.

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